Wir freuen uns, dass wir seit 15. Juni 2020 am Michelberg-Gymnasium wieder für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht stattfinden lassen können – allerdings unter besonderen organisatorischen Rahmenbedingungen. Bei der Organisation dieses Vorhabens waren viele komplexe Bedingungen zu berücksichtigen. Dank der guten räumlichen Bedingungen und der hohen Einsatzbereitschaft der Lehrkräfte können wir für alle SuS der Kl. 5-10 in den verbleibenden 6,5 Wochen noch einmal 3 Wochen Präsenzunterricht mit je 25 Wochenstunden in fast allen Fächern bieten. Die Jahrgangsstufe 11 wird schon seit 18.5.20 wieder nach dem kompletten Stundenplan und ohne Kursteilungen unterrichtet, auch die Abiturienten werden ihre letzten Schultage bis zum mündlichen Abitur nach dem gewohnten Stundenplan noch einmal genießen können. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Lösung das Optimum für alle Beteiligten erreicht haben.

 

Unterrichtsorganisation

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf des Schulbetriebs unter den erschwerten Bedingungen des Hygieneschutzes zu gewährleisten, sind für jede Klasse eigene Stundenpläne erstellt und die Unterrichtszeiten wie folgt festgelegt worden:

 

a. Kursstufe J 11 und J 12

Der Fachunterricht für die J 11 und J 12 findet in den jeweiligen Kursen nach dem regulären Stundenplan mit entsprechenden neuen Raumfestlegungen in fast allen Fächern als Präsenzunterricht immer in einer Doppelstunde von 90 Minuten ohne dazwischenliegender Pause statt. Zwischen den Doppelstunden liegt eine Pause von 15-20 Minuten. Da die Busse wieder nach regulärem Plan fahren, wird der Nachmittagsunterricht auf die ursprünglichen Unterrichtszeiten zurückverlegt.

  • 1. Doppelstunde: 7.45 – 9.15 Uhr
  • 2. Doppelstunde: 9.30 – 11.00 Uhr
  • 3. Doppelstunde: 11.20 – 12.50 Uhr
  • 4. Doppelstunde: 14.10 – 15.40 Uhr
  • 5. Doppelstunde: 15.55 – 17.25 Uhr

 

b. Klasse 5-10

  • Es werden pro Klasse jeden Vormittag fünf Stunden nach einem neuen Stundenplan unterrichtet, in der Woche also 25 Stunden. Dabei findet Unterricht in fast allen Fächern (teilweise mit reduzierter Wochenstundenzahl) statt, mit Ausnahme von Sport, Religion/Ethik und in einigen Stufen auch Musik und Bildende Kunst.
  • Jede Klasse wird in zwei Teilgruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat in der A-Woche, die andere Gruppe dann in der B-Woche zum selben Lernstoff und Stundenplan Präsenzunterricht. Auf diese Weise hat jeder SuS noch einmal drei Schulwochen Präsenzunterricht. Die Aufteilung der Gruppen orientiert sich an der Zusammensetzung der Fachgruppen, in denen Unterricht mit Parallelklassen gekoppelt ist. Die A-Gruppe beginnt am 15.6.20.
  • In der Woche ohne Unterricht in der Schule werden Hausaufgaben erledigt, die im Präsenzunterricht auf die übernächste Woche aufgegeben wurden. Sie können über die Moodel-Lernplattform zusätzlich unterstützt werden. Die B-Gruppen erhalten in der ersten Woche über Moodle Aufgaben. Fächer, die nicht im Präsenzunterricht stattfinden, arbeiten im Fernunterricht weiter.
  • Der Fachunterricht für die Klassen 5-10 beginnt auf zwei Schienen zeitversetzt, der Beginn ist auf dem Klassenstundenplan ersichtlich. Nach den Doppelstunden findet jeweils eine 15-20 minütige Pause statt.
    • Beim Start in der 1. Stunde sind die Blöcke wie folgt verteilt:
      • 1. Doppelstunde: 7.45 – 9.15 Uhr
      • 2. Doppelstunde: 9.30 – 11.00 Uhr
      • 3. Einzelstunde: 11.20 – 12.05 Uhr
    • Beim Start in der 2. Stunde sind die Blöcke wie folgt verteilt:
      • 1. Doppelstunde: 8.30 – 10.00 Uhr
      • 2. Doppelstunde: 10.15 – 11.45 Uhr
      • 3. Einzelstunde: 12.00 – 12.45 Uhr

Heiner Sämann

Bericht Skiexkursion

Mit Verzögerung der Abreise um einen Tag wegen des Sturms „Sabine“ begann die Skiausfahrt des Sport Leistungsfaches der Jahrgangsstufe 11 erst am Dienstag, dem 10.02.2020.
Nach einer knapp dreistündigen Fahrt kamen wir an der Talstation des Walmendinger Horns an, wo wir anfingen, unser Gepäck und Lebensmittelvorräte auf unsere Rücken zu schnallen, denn unsere Hütte war nur zu Fuß erreichbar. Da die Lifte an diesem Tag noch nicht in Betrieb waren, verbrachten wir den restlichen Tag auf der Hütte.
Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns an die Bearbeitung alter Abituraufgaben mit dem Themenschwerpunkt Ausdauer. Nach dem Abendessen, vom Kochteam wurde ein gemischter Salat und Bratkartoffeln mit Spiegeleiern serviert, analysierten wir die Bewegungsknotenpunkte des sportlichen Skifahrens mit Carving- und Kurzschwung. Im Anschluss wurde noch in gemütlicher Runde mit Kartenspielen zusammengesessen.

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Informationen für Eltern der Klassen 4 der Grundschulen im Einzugsgebiet Geislingen

Die Stadt Geislingen und das Regierungspräsidium Stuttgart laden alle Eltern, die ihre Kinder auf ein Gymnasium in Klasse 5 anmelden wollen, zu einer gemeinsamen und allgemeinen Informationsveranstaltung am

Freitag, den 6.3.20 um 16.00 Uhr in die Jahnhalle in Geislingen

ein.

Die Eltern werden in dieser Veranstaltung vom Regierungspräsidium über die Anmeldemodalitäten informiert und außerdem werden die Profile der beiden Gymnasien von den Schulleitungen vorgestellt.

Wir sind sehr erleichtert, dass nun feststeht, dass im kommenden Schuljahr der Schulbetrieb am Michelberg-Gymnasium im jetzigen Bestandsgebäude weiterlaufen wird und auch Zusicherungen von Seiten der Kultusministerin Eisenmann, der Umlandbürgermeister und des Schulträgers Geislingen gemacht wurden, dass sich alle Beteiligten zusammen für eine weitere Existenz unserer Schule einsetzen werden.

Aus diesem Grund können wieder wie gewohnt an beiden Geislinger Gymnasien – also auch am Michelberg-Gymnasium – Schüler für Klasse 5 angemeldet werden.

Damit Sie unsere Schule kennenlernen können, laden wir Sie zusammen mit Ihren Kindern herzlich zu einem Informationsnachmittag am

Sonntag, den 8.3.20 von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr in die Schule

ein.

Verlegen Sie also Ihren Sonntagsausflug mit der Familie ins Michelberg-Gymnasium.

Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Gespräche auf Augenhöhe

Den Sorgen und Ängsten – ihre schulische Zukunft am Michelberg-Gymnasium betreffend – stellte sich die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi am vergangenen Freitag (07.02) den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7c des Michelberg-Gymnasiums Geislingen. Möglich gemacht hatte dies Familie Zonka aus Gosbach, die ihre privaten Räume zur Verfügung stellte, um Klassenkameraden ihrer Tochter Fiona die Möglichkeit zu einer persönlichen Aussprache zu geben. Und Fragen hatten die Schüler reichlich! So beschäftigte Nikolina, ob ihre Klasse bei einer Schließung möglicherweise auseinandergerissen werde und Hannah fürchtete um einen längeren Schulweg für die Schüler aus Gingen und Kuchen. Auch der persönlichen Positionierung, wie sie dazu stehe, wenn ein gut funktionierendes Gymnasium von heute auf morgen geschlossen werden solle und damit zum Präzedenzfall in Baden- Württemberg werde, musste sie sich stellen und versicherte, dass dies auch sie selbst fassungslos mache. Auf alle Fragen ging Nicole Razavi geduldig ein und zeigt großes Verständnis für die Ängste der Jugendlichen. Sie werde sich dafür einsetzen, dass die Schulgemeinschaft erhalten bleibe und eine Lösung zu aller Zufriedenheit gefunden werde. Dass dabei finanzielle Hürden zu bewältigen seien, verschwieg sie auch den Schülerinnen und Schülern gegenüber nicht.
Nach neunzig Minuten intensiven Austauschs war die Zukunft des Migys zwar noch nicht gerettet, doch das Gefühl, ein offenes Ohr für die Nöte der Betroffenen gefunden zu haben, ließ die Jugendlichen nach einer turbulenten Woche zumindest einmal wieder gut schlafen.
Die Einladung Frau Razavis an die Klasse, sie mit ihren Eltern und Lehrern einmal im Landtag zu besuchen, ist ein Beweis dafür, dass sich Mitsprache lohnt.

Verfasst von Gisela Strobel

Schülerbrief zum MiGy

Der BER von Geislingen. Die Nerven liegen blank nach Bauskandal. Schwere Versäumnisse beim MiGy. Desaster.

So wurde oftmals getitelt, als über das Michelberg Gymnasium berichtet wurde, das Migy, unsere Schule. Der Fokus der letzten Monate lag gerechtfertigter Weise dauerhaft auf dem Gebäude, dem Millionengrab, dem Bauskandal oder wie man es sonst nennen will. Es scheint, als wurde vergessen was der Zweck dieses Gebäudes ist. Dieses ‚Desaster‘ ist unsere Schule.

Wir, die diesen Artikel schreiben, sind von der Hiobsbotschaft der Schließung nicht mehr betroffen. Dieses Jahr machen wir unser Abitur und verabschieden uns damit von unserer Schulzeit – niemals hätten wir gedacht, dass sich auch alle anderen von der Schule verabschieden müssen.

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Elternbrief

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler des Michelberg-Gymnasiums,

unendlich traurig und zutiefst bestürzt, sehe ich mich gezwungen, Ihnen erneut eine schlechte Nachricht überbringen zu müssen – und dies bevor Sie diese Hiobsbotschaft morgen aus den Medien erfahren werden.

Wider alle Hoffnung und Erwartungen und trotz des Kampfes für den Erhalt der Schule in den vergangenen Wochen und Monaten, wissen wir seit heute, dass – „wenn kein Wunder mehr geschieht“ – das Michelberg-Gymnasium nicht nur als Gebäude, sondern auch als Schule keine Zukunft mehr haben wird.

Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) waren heute zeitgleich in der nicht-öffentlichen Sitzung des Gemeinderats und in einer Sonder- Gesamtlehrerkonferenz bei uns an der Schule, um die betroffenen Gremien zu informieren. Die Elternbeiratsvorsitzenden Herr Riemer und Herr Vogt haben als Gäste in der GLK teilgenommen. Soeben komme ich aus der Sitzung, um Sie noch – wenn auch zu später Stunde – zu erreichen.

Die Botschaft ist hart und unvorstellbar, aber eindeutig: Die Stadt Geislingen kann über Jahre hinweg keinen genehmigungsfähigen Haushalt aufstellen und muss deshalb den Plan, das Schulgebäude noch einmal zu renovieren oder gar einen Neubau zu errichten, fallen lassen, da sie sonst als Kommune nicht mehr handlungsfähig ist. Auch wird aus diesem Grund kein Containerschulhaus, dessen Planung bereits abgeschlossen war, gebaut werden. D.h. der Schule blieben nur noch die 8 Klassenraumcontainer, die auf dem Schulhof bereits stehen. Denn wenn man die Vorgaben ernst nimmt, das Bestandsgebäude könne aus Gründen des mangelnden Brandschutzes ab August nicht mehr genutzt werden, so steht uns kein weiterer Raum mehr zur Verfügung.

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Weihnachtskonzert des Michelberg-Gymnasiums

Die Mischung machts! Frei nach diesem Motto begeisterten mehr als einhundertdreißig Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer mit ihrem Weihnachtskonzert das Publikum in der voll besetzten St. Maria- Kirche. Eröffnet wurde das Konzert durch das Unterstufenorchester und den Unterstufenchor, die unter der Leitung von Martina Bach und Luitgard Niebuer internationale Weihnachtslieder und Klassiker wie „Gloria in excelsis“ überzeugend und scheinbar ohne Lampenfieber zum Besten gaben. Im Anschluss präsentierten sämtliche Chöre mit instrumentaler Unterstützung durch Klarinette, Schlagzeug und Cajon sowie Bezirkskantor Thomas Rapp am Klavier Teile der Pop-Messe „Missa4Youth“ von Tjark Baumann. Hierin eingebettet hatte Deborah Schneider aus der Klasse 7b ein berückendes Gesangssolo. Ein Trio, das sich aus drei Lehrerinnen zusammensetzt, Sabrina Schwarz an der Querflöte, Martina Bach am Violoncello und Luitgard Niebuer am Klavier, spielte Stücke von Loeillet und Telemann. Das von Luitgard Niebuer einstudierte Orchester präsentierte von dem Medley „Around the World at Christmas Time“ unterschiedliche Melodien wie „O Tannenbaum“, „What child is this“ oder „Go, tell it in the Mountain“. Den Abschluss bildete „Nun freut euch ihr Christen“, das, unterstützt von allen Chören und dem Orchester, gemeinsam gesungen wurde.

Verfasser: Marcel Dietze

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