Unsere Mensa

Im Rahmen der Generalsanierung unseres Schulgebäudes in den Jahren 2014-16 entstand im Erdgeschoss, dort wo sich einst die Aula und einige Nebenräume befanden, eine neue Mensa, die seit November 2015 im Betrieb ist. Sie steht Schülern und Lehrern des Michelberg-Gymnasiums und der angrenzenden Schubart-Realschule zur Verfügung und erfreut sich großer Beliebtheit als Aufenthaltsort und als Ort des gemeinschaftlichen Mittagessens in der Schulgemeinschaft.

 

 

Die räumliche Ausstattung

Zur Mensa gehören neben dem großen, lichtdurchfluteten Speisesaal die ebenso neu eingerichtete, voll ausgestattete Selbstkocherküche, in der Essen regeneriert und auch selbst gekocht werden kann, eine große Ausgabetheke und eine Spülküche. Im hinteren Teil der Küche befindet sich eine Tiefkühlzelle. Hinter der Warenannahme führt eine neu gebaute Treppe hinunter in das Kellergeschoss, wo sich das Büro der Küchenleitung, die Personalräume mit Duschen und eine kleine Waschküche befinden.

In der Mensa finden bei voller Möblierung 264 Schülerinnen und Schüler Platz zum Essen, sie kann aber zu bestimmten Zeiten auch als Aufenthaltsraum genutzt werden. Die Akustikdecke und der großzügig gestaltete Raum ermöglichen ein gemeinsames Essen in angenehmer Atmosphäre auch bei voller Belegung.

Sehr gut eignet sich die Mensa auch als Veranstaltungsraum für Feste, Konferenzen und Vorträge mit variablen Möblierungsmöglichkeiten. Wird der Speisesaal nur mit Stühlen möbliert, können bis zu 350 Gäste z.B. einem Vortrag lauschen. Eine große Leinwand, ein Beamer, eine Lautsprecheranlage sowie ein Rednerpult mit entsprechenden Anschlüssen ermöglichen Präsentationen oder Filmvorführungen. Hinter dem Rednerpult ist Platz für eine kleine Bühne für musikalische oder künstlerische Darbietungen.

Ein häufig aufgesuchter Ort ist unser Wasserspender im Eingangsbereich des Speisesaals. Dort können sich alle Schülerinnen und Schüler kostenfrei ihre Wasserflaschen abfüllen und so vor allem im Sommer ihren Durst löschen. Für die Ganztagsschüler als Aboesser stehen zum Mittagessen bereits Glasflaschen gefüllt mit Mineralwasser vom Wasserspender und Bechern auf dem Tisch.

Im hinteren Teil des Speisesaals führt eine Treppe hinunter zu unserem Bistro. Dort können sich Schülerinnen und Schüler an kleinen runden Cafétischen ebenso aufhalten und Speisen und Getränke einnehmen.

 

 

Der Kioskverkauf

In den großen Pausen hat der Kiosk an der Ausgabetheke geöffnet und bietet Pausenverpflegung und Getränke zum Kauf an. Er wird betrieben von der Lebenshilfe Göppingen-Geislingen. Eine betreute Gruppe von Menschen mit Handicap bereitet den Pausenverkauf vor und organisiert außerdem den Tischdienst und die Geschirrrückgabe während des Mittagessens.

 

Das Mittagessen

An vier Tagen in der Woche wird allen Schülern und Lehrern der beiden Schulen ein Mittagessen angeboten. Montags und donnerstags wird in zwei Schichten schon ab 12.10 gegessen, dienstags und mittwochs in einer Schicht ab 13.00 Uhr.

Das warme Mittagessen wird größtenteils von der Großküche der „Alb-Fils-Kliniken“ in Göppingen angeliefert. Es wird am selben Tag frisch zubereitet und bei uns in der Küche regeneriert bzw. warmgehalten. Einige Komponenten werden auch roh angeliefert und bei uns fertig gekocht. Außerdem werden Salate, Suppen und Desserts und manchmal auch weitere Komponenten bei uns in der Küche direkt zubereitet. Einmal im Monat kommt der Pizzabäcker, dann gibt es frische italienische Pizza aus dem mobilen Backofen.

Der reichhaltige und abwechslungsreiche Speiseplan sieht täglich drei Menüs vor:

  • ein Hauptmenü, meist mit Fleisch bzw. Fisch, Beilagen und Salat oder Dessert,
  • ein vegetarisches Menü mit Salat oder Dessert,
  • ein großer Salatteller, bestehend aus verschiedenen Salaten, der am Salatbüffet selbst zusammengestellt werden kann.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die ausgewogene und gesunde Ernährung unserer Schüler gelegt.

Ein warmes Mittagessen kostet 3,40 €. Wer sich fest für einen oder mehrere Wochentage anmeldet hat, ist Aboesser und bezahlt nur 3,20 €.

 

 

Das Bestell- und Bezahlsystem der Mensa

Anmeldung

Damit die gesamte Organisation der Bestellung, Essensausgabe, der Abrechnung und auch des Kioskverkaufs reibungslos und zügig ablaufen kann, setzen wir das Software-Programm MensaMax ein (Link zu MensaMax).

Dadurch haben die Nutzer eine schnelle und deutliche Übersicht sowohl über den Speiseplan, die bestellten Menüs als auch über den Kontostand. Die Bezahlung erfolgt einfach per Überweisung, ohne die Notwendigkeit eines Bargeldverkehrs.

Angemeldet werden die Schüler einmal zu Beginn ihrer Schullaufbahn über einen individuellen Passwortzugang und verfügen dann über ein eigenes Mensakonto, für das sie sich mit einem Chip vor Ort legitimieren. Von jedem internetfähigen Medium aus kann man auf die Internetseite von MensaMax gelangen und die notwendigen Eingaben machen.

Im Schulhaus haben die Schüler nach der Anmeldung zudem die Möglichkeit, sich an einem zusätzlichen Bestellterminal einzuloggen und Bestellungen, Änderungen, Kontostandabfragen usw. vorzunehmen.

Aboessen

Wenn eine Schülerin / ein Schüler als Ganztagskind fest für das Essen an einzelnen Tagen von den Eltern angemeldet ist, so wird es nach der Anmeldung im System von der Schule zu Schuljahresbeginn automatisch vom Sekretariat für das Schuljahr als Aboesser im Programm angelegt. Für Ganztagsschüler, die zum Essen angemeldet sind, ist also das Abo verpflichtend.

Der wesentliche Vorteil des Abos ist, dass grundsätzlich immer ein Essen für das Kind vorbestellt ist, man sich also nicht mehr um eine tägliche Essenbestellung kümmern muss. Außerdem ist der Preis für ein Abo-Essen günstiger als für ein normal bestelltes Essen. Im Abo kann man das Essen bis 14:00 Uhr am Vortag noch umbestellen. Das Essen kann aber grundsätzlich nicht mehr abbestellt werden. Eine Abbestellung eines Essens ist nur dann über das Sekretariat möglich, wenn die Erziehungsberechtigten ihr Kind bis spätestens 8.30 Uhr am betreffenden Tag wegen Krankheit oder aus einem triftigen Beurlaubungsgrund abgemeldet haben.

Schüler der Klassen 8-12, die nicht mehr die Möglichkeit haben sich als GTS-Schüler anzumelden, können unter den gleichen o.g. Bedingungen ein Aboessen für einzelne Wochentage über das Sekretariat bestellen. Auch hier erfolgt die Umstellung auf Aboesser durch das Sekretariat.

Ein Abo-Schüler gibt bei der Bestellung des Abos an, welche Menülinie grundsätzlich bestellt sein soll, er kann aber für einzelne Tage bei Bedarf umbestellen. Zum Beispiel können muslimische Abo-Schüler sich fest für Menü 1 anmelden und wählen nur dann um, wenn Menü 1 Schweinefleisch beinhaltet.

Einzelessen ohne Abo

Für die Teilnahme an einem einzelnen Essen muss grundsätzlich jedes Mal eine Bestellung vorgenommen werden. Die Essensbestellung kann mittels des im System sichtbaren Speiseplans schon zwei Wochen im Voraus getätigt werden, allerdings muss die Bestellung spätestens bis zum Vortag des Essens um 14.00 Uhr vorgenommen worden sein. Gleiches gilt für Essenabbestellungen. Später eingehende An- und Abmeldungen können aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt werden. Einzelessen kosten 20 Cent mehr als ein Aboessen.

Grundsätzlich werden immer einige Essen mehr gekocht, als vorbestellt sind – somit steht für Kurzentschlossene auf Nachfrage manchmal noch ein Essen zur Verfügung (solange der Vorrat reicht), welches allerdings 30 Cent mehr kostet als das vorbestellte Essen. Um die Planbarkeit zu optimieren und damit nicht unnötig viel Essen zubereitet wird, bitten wir jedoch um Vorbestellung.

Essenausgabe

Zur Essenausgabe werden RFID-Chips zur Legitimation genutzt. Über den Chip wird an der Essenausgabe ausgelesen, ob und welches Essen bestellt wurde. Daher muss man den Chip zur Essenausgabe immer dabei haben.

Wenn der Chip ausnahmsweise vergessen wird, muss deshalb nicht auf ein Essen verzichtet werden. Im Notfall kann deshalb auch manuell recherchiert werden, welches Essen bestellt wurde. In diesem Fall werden jedoch bei der Ausgabe des Essens automatisch 30 Cent Bearbeitungsgebühr vom Mensakonto zusätzlich abgebucht.

Der Chip kostet 4 € und wird im Sekretariat ausgegeben. Die Kosten werden bei der Ausgabe des Chips auf Ihrem Mensakonto abgebucht, sie müssen also nicht bar bezahlt werden.

Kioskverkauf

Der Kioskverkauf wird auch bargeldlos über das Bezahlsystem von MensaMax abgewickelt. Das heißt, beim Einkauf muss man den Chip vorlegen, sodass dann der entsprechende Betrag über den Chip auf dem Konto abgebucht wird. Über das Warenangebot erhält man in MensaMax entsprechende Informationen.

Bezahlung

Die Essensversorgung wird auf Guthaben-Basis durchgeführt, daher müssen die Eltern im Vorhinein durch Geldüberweisungen für eine ausreichende Deckung des MensaMax-Kontos ihres Kindes sorgen. Sprich: ohne Guthaben auf dem Konto erhält ein Schüler – auch als Aboesser – kein Essen.

Wenn man sich in MensaMax einloggt oder vorab eine E-Mail-Adresse hinterlegt hat, wird man informiert, wenn der Kontostand für die Schulverpflegung unter den Schwellenwert von 15 € sinkt, damit wieder rechtzeitig Geld auf das Mensakonto überwiesen wird. Diesen Wert kann man in der Höhe auch verändern.

Unterstützung durch das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT)

Wir weisen darauf hin, dass der Bund im Rahmen des Bildungs-und Teilhabepaketes (BuT) bedürftige Kinder bei der Wahrnehmung des Mittagessens unterstützt.

Die Antragsvordrucke „Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe für die Teilnahme am gemeinschaftlichen Mittagessen“ erhalten Eltern beim Jobcenter bzw. auf dem Rathaus. Wird eine Unterstützung gewährt, so beträgt der Eigenanteil für ein Mittagessen 1 €.

Wir freuen uns, dass wir über das vielseitige, ausgewogene und attraktive Angebot der Schulverpflegung in der neuen Mensa viele Schülerinnen und Schüler erreichen und auf diese Weise einen weiteren Beitrag dazu leisten, dass die Schüler das MiGy als Lebensraum erleben und sich in unserer Schule wohlfühlen.

 

Das Mensapersonal

Unsere Küchenchefin ist Frau Anita Brandl. Als ausgebildete Hauswirtschaftsleiterin ist sie verantwortlich für den Speiseplan, die Essensbestellung, die Essenszubereitung und alles Weitere, was zum Betrieb einer Mensa gehört.

Sie wird unterstützt von vier Küchenhilfen: Frau Özdemir, Frau Ragusa, Frau Wittlinger und Frau Mutlu, die bei der Essensvorbereitung, der Essensausgabe und in der Spülküche ihre Dienste versehen.

Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass wir täglich pünktlich ein lecker schmeckendes warmes Essen „auf dem Tisch“ haben.

Ebenso zu unserem Mensapersonal gehört die Gruppe der Lebenshilfe unter der Leitung von Frau Carmen Freissler. Wir freuen uns über das gelungene Inklusionsprojekt und sehen mit Freude, wie Schüler und Mitarbeiter mit viel Respekt und Offenheit miteinander umgehen.

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